auf der Spur zur heilsamen Kunst : eine Geschichte

                 

 

wie es dazu kam, dass ich meiner Berufung zur Künstlerin und Heilerin  folgte, ist eine sehr lange Geschichte, die an einer anderen Stelle erzählt werden wird. Hier sei nur so viel verraten: In einer Großfamilie aufgewachsen entdeckte ich schon früh in meinem Leben, dass ich singend und tanzend nicht nur meine Welt verändern konnte. Ein verträumter Blick aus dem Klassenzimmerfenster der Grundschule zu den dort streitenden Spatzen war mir immer wichtiger als der öde Unterricht, den ich auch mit einem halben Ohr zu 199% mitbekam, kein Problem. Schon immer waren Pflanzen und Tiere, Steine und Landschaften für mich Wesen, mit denen ich sprechen konnte, die Lebenskraft ist überall! War jemand in der Familie krank, tat mein Danebensitzen schon als Knirps offenbar so wohl, dass mein Doktorkoffer gar nicht erst geöfnet werden musste... Beten war mir ein natürliches Bedürfnis, ich erzählte Gott und der Göttin schon immer alles, was mir auf dem Herzen lag und das war beileibe in meinem Leben nicht wenig, dies  fiel mir jedenfalls immer leichter als 3+5 ausrechnen. Zudem sah ich Menschen, die scheinbar verstorben waren, im Traum und konnte mit ihnen sprechen...sehr geheimnisvoll, aber trostreich für die Hinterbliebenen.. Regensburg war mir mit seinem Grau und den ehemals dreckigen, alten, liebenswerten, geheimnisvollen und heute leider übertünchten historischen Botschaften die erste Heimat, in der ich mich leider mit meinen Talenten und meinem frühen umweltpolitischen Engagement gegen die WAA (ich spielte schon mit 14 "we shall overcome" während andere Steine warfen ...) und für ein menschlicheres Bildungssystem eher wie eine Außerirdische fühlte. Meine zweite Heimat  fand ich in Bolivien, wo ich einer Lebenshaltung begegnete, die mir im tiefsten meiner Seele entspricht, nämlich mütterlich geborgen.   Hier lernte ich Menschen kennen, die aus einem tiefen Glauben an die Verbundenheit allen Lebens auf der Erde und im Universum heraus schier unvorstellbare Not zu meistern im Stande waren: die Guarayos. Auch hier holte man mich wieder zu den Kranken, und ich begleitete die ersten Frauen durch die Geburt ihrer Kinder, natürlich nicht allein, denn dort ist man nie allein! 3 Jahre lebte und arbeitete ich als Weberin mitten im Bolivianischen Urwald und lernte dort wie die Welt zusammenhängt...alles, was geschieht hat eine innere Verbindung, und diese zu spüren gibt eine so unerschütterliche innere Gleichmut, dass auch der Tod keinen Schrecken mehr darstellt...  Doch der Tod meines Stiefvaters in Deutschland holte mich zurück nach Europa. Hier ist es nun seit 12 Jahren meine Aufgabe, das in Bolivien erlebte mit meinen wahren Wurzeln zu verbinden, denn die sind hier, ich bin keine Indianderin, ich bin HIER geboren! Mich selbst annehmend in einer immer verrückter werdenden  Umwelt entdeckte ich trotz einem heftigen Kulturschock, einer lebensgefährlich erscheinenden Krankheit und vielen familiären Schmerzen ein altes Wissen in mir und um mich herum, tief verborgen aber sehnlich wartend, dass wir ach so zivilisierte und fortschrittliche Menschen es endlich wieder entdecken und nutzen!!!! Auf dem Weg dorthin habe ich viele Ausbildungen gemacht, die als Werkzeug sehr nützlich sind, vor allem die tibetische Medizin und die wundervolle Arbeit mit Textiler Kunst und Gesang und Tanz. Die heilsamste Erfahrung ist jedoch immer die eine: Es ist das tiefe Vertrauen dass alles im Leben seine Richtigkeit hat, wir können es nur oft nicht mehr sehen und den roten Faden nicht mehr finden. Meine Aufgabe scheint es zu sein,  Menschen zu helfen, die meine Hilfe suchen, um den roten Faden , die Liebe zu Ihrem Leben und Ihre Bestimmung voller Vertrauen wieder zu finden, und ich nehme diese Aufgabe mit voller Hingabe an, denn es erfüllt mich jedes mal wieder mit tiefer Freude wenn ich miterleben darf, wie Heilung in Körper, Seele und Geist geschieht. Gerade in der Verbindung zwischen Therapie und Kreativität, Energie- und Körperarbeit habe ich einen Zugang zu einem Feld gefunden, das individuelle Lösungen für scheinbar unlösbares eröffnet, und diesen Zugang gebe ich mit Begeisterung an meine Schüler in Kursen und in Ausbildungen weiter.        

Im Anschluss finden Sie eine Kurzfassung meiner Ausbildung.

 

 VITA

Carola Anna Lanzendörfer, geb 1972 in Regensburg

Abitur 1991, Lehre zur staatl. gepr.Handweberin,  Studium Ethnologie Uni Leipzig,  Textilkunst Akademie der bildenden Künste Nürnberg,  Aufenthalt im Urwaldgebiet Boliviens, dort Zusammenarbeit mit Guarayo-indianerinnen und Erforschung von Färbepflanzen, Heilpflanzen und Curanderismo.und Zusammenhänge zwischen Textiler Kunst und Heilkunst 

Therapeutische Ausbildungen:

Schamanisches Grundwissen HUNA bei M.Baron

Grundlagen der Geomantie Marco Pogacnik

tibetische Massage Ku Nye nach  Dr. Nida Tschnegnatse

klassischer Gesang bei Natalie Hofmann

Obertongesang bei Tuti Elizegui San Sebastian

Lo Yong tibetische Geistesarbeit bei Tulku Lama Lobsang

Ausbildung psychotherapeutischer Heilpraktiker Heilzentrum Regensburg

aktuell Weiterbildung in Aromatherapie bei Prof. Wabner, München

freiberuflich tätig seit 1997, Atelier und Dozententätigkeit  in Deutschland seit 2001,  Praxis für Heilarbeit seit 2008

ab 2015 Zusammenarbeit mit Künstlern und Weberinnen in Marokko

 lesen Sie Ausführlicheres unter vita bei     www.caro-lanzendörfer.de

 

                       

 

                   

 

    

 

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